Ausgangslage
Der Maschinenbauer hatte einen KI-Assistenten produktiv im Einsatz, der Kundenanfragen automatisch klassifizierte und Konfigurationsvorschläge machte. Der entscheidende Engpass: Die Empfehlungen mussten manuell ins ERP übertragen werden. Das kostete Zeit, war fehleranfällig und machte den KI-Nutzen teilweise zunichte.
Vorgehen
BEC wurde als Konnektor zwischen der KI-Anwendung und dem ERP installiert. Die Architektur sieht vor:
- Lese-Zugriff auf Stammdaten, Verfügbarkeiten, Preislisten
- Schreib-Zugriff auf Auftragsbestätigungen und Vorgangs-Notizen
- Rechteprüfung vor jeder Schreibaktion — die KI darf nur, was der unterliegende Benutzer darf
- Audit-Spur — jede Aktion wird mit Zeitstempel, KI-Modell-Version, Input und Output dokumentiert
Die IT-Abteilung hatte vor Go-Live drei zentrale Anforderungen: Nachvollziehbarkeit, Rollback-Fähigkeit, klare Eskalationspfade bei Anomalien. Alle drei wurden in der Architektur berücksichtigt.
Ergebnis
Nach drei Monaten produktivem Einsatz ist die Fehlerquote bei der Datenübertragung von 4 % auf unter 0,5 % gefallen. Die Durchlaufzeit für Auftragsbestätigungen sank um 85 %. Die IT-Abteilung berichtet, dass die Audit-Spur ihnen mehr Kontrolle und Transparenz gibt, als sie vor der KI-Einführung hatten.