BIA ↗ Industrie-Großhandel März 2026

Sortimentsbereinigung setzt 1,8 Mio. € Working Capital frei

Mittelständischer Großhändler, ~12.000 Artikel

freigesetztes Working Capital
1,8 Mio. €
ausgelistete Artikel
1.400
verlorene Schlüsselkunden
0

Ausgangslage

Über Jahre war das Sortiment gewachsen, ohne dass jemand systematisch geprüft hatte, welche Artikel sich noch lohnen. 12.000 Artikel im Stamm, knapp 4.000 davon mit weniger als einem Umschlag pro Jahr. Niemand traute sich an Sortimentsbereinigung — aus Sorge, Kunden zu verlieren.

Lösung

Mit BIA haben wir das Sortiment auf aggregierter Ebene durchleuchtet und nach Umschlag, Marge und Kunden-Konzentration klassifiziert. Das Ergebnis: ein priorisierter Maßnahmenplan, der die echten Ladenhüter identifiziert — und die strategischen 'C-Artikel', die zwar kaum Umsatz machen, aber für Schlüsselkunden unverzichtbar sind.

Ergebnis

Auslistung von rund 1.400 Artikeln im ersten Quartal. Freigesetztes Working Capital: 1,8 Mio. €. Kein einziger Schlüsselkunde verloren — weil die strategischen Sonderfälle vorher klar identifiziert waren.

Ausgangslage

Über zwei Jahrzehnte war das Sortiment des Großhändlers organisch gewachsen. Jeder Vertriebler durfte „seine” Spezialartikel einlisten — neue Sortimente wurden aufgenommen, alte selten geprüft. Das Ergebnis: 12.000 Artikel im Stamm, ein erheblicher Lager-Footprint, gebundenes Kapital ohne erkennbaren Beitrag.

Vorgehen

Wir haben die ERP-Daten der letzten 36 Monate eingelesen und in BIA klassifiziert nach:

  • Umschlagsklasse (A/B/C) nach Stückzahl
  • Marge (Brutto- und Nettomarge je Artikel)
  • Kunden-Konzentration (wie viele Kunden kaufen den Artikel überhaupt?)
  • Strategische Funktion (ist der Artikel Teil eines verbundenen Sortiments?)

Das ergab vier Cluster: klare Auslistungs-Kandidaten, strategische Ausnahmen, Margenbringer, und „beobachten”. Der Maßnahmenplan war direkt umsetzbar.

Ergebnis

In Q1 wurden 1.400 Artikel ausgelistet. Das freigesetzte Working Capital von 1,8 Mio. € wurde teilweise reinvestiert in höhere Bestände der Margenbringer. Die Lieferfähigkeit blieb durchgängig stabil — denn die strategischen C-Artikel, die für Schlüsselkunden wichtig waren, blieben bewusst im Sortiment.

„Die Bereinigung hätten wir uns ohne klare Datenbasis nie getraut. Jetzt wissen wir, wo wir auf Bauchgefühl verzichten können."

— Geschäftsführer · anonymisiert

Hinweis: Diese Story ist ein repräsentatives Praxis-Szenario, aufgebaut aus Mustern echter Projekte. Namen, Branchen und Kennzahlen wurden anonymisiert. Konkrete Referenzen nennen wir gerne im persönlichen Gespräch.

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